Oman – Sur und weiter südwärts entlang der Küste

Gegen 7 Uhr wird es hell an unserem schönen Strandcamp: aufstehen, Frühstück, Zelt trocknen (die Luftfeuchtigkeit ist erstaunlich, entsprechend der nächtliche Tau) und abbauen. Dann in die Jeeps einsteigen und wir fahren südwärts nach Sur, einer hübschen Hafenstadt. Hier gibt es einen Frauenmarkt – nein, nicht Frauen werden verkauft, sondern es gibt Läden, wo Frauen Dinge nur für Frauen verkaufen. Wir Touristen dürfen trotzdem rein, wir gehen in einen Laden, wo uns mehrere Schwarzgekleidete Verschleierte mit den verschiedensten Düften beräuchern und einreiben. Besonders begeistert sind sie von unserm 2 Meter-Mann Karsten. Ich bitte die Mädels (sie sprechen Englisch), ob ich ihre Hände fotografieren darf, die sie mit Henna-Ornamenten verziert haben. Zuerst Gekicher, dann halten sie mir alle ihre Hände entgegen, achten aber sorgsam darauf, dass die Gesichter verschleiert bleiben (leider geht das Foto durch einen Speicherkartenfehler verloren…). Natürlich kaufen wir ihnen ein paar Düfte ab, die Wahl fällt schwer, alles sammelt sich zu einem schweren Wohlgeruch. Als nächstes besuchen wir die Dhau-Werft, wo 3 große und mehrere kleine Holz-Schiffe in verschiedenen Baustufen in Arbeit sind, so dass wir die Bauweise gut sehen können.

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Zwei auf der Dhau-Werft gedrehtes Videos zeigt, wie die Schiffsbauer aus Südindien arbeiten:

Nach dem Mittagessen auf einer Restaurant-Terrasse steigen wir noch auf einen alten Wachturm, der einen guten Überblick über den Ort bietet. Genau jetzt rufen die Muezzine von den verschiedenen Minaretten des Ortes zum Gebet, einer nach dem anderen:

Unsere Fahrt geht weiter nach Süden zu einem anderen Strand bei Ras Al Hadd, wo wir erst mal einige Plastikflaschen und anderen Müll wegräumen, bevor wir die Zelte an dem schönen Strand aufstellen. Um 19 Uhr werden wir dann nach Ras al Dschin gefahren zu einem Schildkröten-Reservat, wo wir um 21Uhr mit vielen anderen Touristen an den Strand geführt werden. Hier strampeln gerade ein paar 5-Mark-Stück große schwarze Jungschildkröten dem Meer entgegen. Wir verabschieden sie mit guten Wünschen in den weiten Indischen Ozean und werden dann zu einer ca. 1 Meter großen 200 Kg schweren Schildkröte geführt, die grad ihre abgelegten Eier mit Sand zuschaufelt und sich dann mühsam Richtung Meer schleppt. Ein grandioses Erlebnis. Um 23Uhr werden wir zurück zu unserem Zeltplatz gebracht und sind froh, nicht in dem Beton-Hotel beim Reservat, sondern in der frischen Luft zu übernachten.

Am nächsten Morgen wird in Ras Al Hadd noch eingekauft – ein staubiger Ort, Einheimische fahren mit Pickups vor und packen Säcke voller Reis und Datteln ein.

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Weiter in die Wüste Wahiba …

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