Einbinden von Bildern und Filmen

Motivation:

Insbesondere längere Beiträge gewinnen, wenn der Text durch Bilder oder Filme angereichert wird. Der Beitrag wird für den Leser interessanter und abwechslungsreicher, außerdem transportieren solche Medien viele Informationen, die ein Text nur schwer bieten kann.

Ohne zusätzliche Hilfsmittel

WordPress selbst bietet bereits Möglichkeiten zur Einbindung von Bildern und (kostenpflichtig) auch Videos. Als Basis hierfür dient die “Mediathek”, in der alle Dateien verwaltet werden, die nicht Blog-Artikel oder –Seiten sind.

Bei der Gestaltung von Blog-Beiträgen können entweder einzelne Bilder eingefügt werden oder aber mehrere Bilder gemeinsam als sogenannte “Galerie” eingefügt werden. Dies ist eine spezialisierte Website, die das Blättern in den enthaltenen Bildern erlaubt.

Erfahrungen:

  • Es ist mir nicht gelungen, in einem Artikel sowohl ein einzelnes Bild als auch eine Galerie einzufügen.
  • Die Struktur der Mediathek ist nicht dafür geeignet, Ordnung in vielen Dateien zu bewahren: Es gibt keine Möglichkeit, Ordner anzulegen, um die Dateien hierarchisch zu ordnen. Einziges Hilfsmittel hierbei ist die Suchfunktion.
  • Es ist bereits vorgekommen, dass einige Dateien der Mediathek plötzlich “verschwunden” waren – sehr ärgerlich! In den Benutzerforen kann man vergleichbare Berichte finden, aber ohne Erklärung. Teilweise wird berichtet, dass die Bilder dann “plötzlich” wieder da sind…
  • Die Funktion der Galerie ist nicht ausreichend, insbesondere fehlt die Anzeige der Fotos als “Diashow”. Mittlerweile gibt es eine etwas verborgene Slideshow-Funktion, die mich beim Ausprobieren aber auch nicht überzeugt hat.
  • Die kostenpflichtige Einbindung von Videos wurde gar nicht erst probiert.

Mit zusätzlichen Hilfsmitteln

Es ist nicht schwierig, die Dienste anderer Websites zu nutzen, um den WordPress-Blog anzureichern. Dies wird durch den Offline-Editor “Live Writer” sogar besonders unterstützt, der bei der Option “Fotoalbum einfügen” automatisch mit dem Dienst Microsoft Live Fotos zusammenarbeitet.

Erfahrungen:

Ich hatte für meinen ersten Reisebericht bereits umfangreiche Alben bei “Live Fotos” gespeichert und diese Alben in das Blog eingebunden. Die Funktionalität war vollkommen zufriedenstellend, aber als ich mein Blog auf einem anderen Rechner und mit anderem Webbrowser überprüfte, war der Schrecken groß: Neben den Bildern wurde auf der Live Foto-Website ständig scheußliche Werbung eingeblendet, die zwar nicht jugendgefährdend, aber einfach geschmacklos war und den Wert der Bilder deutlich schmälerte. Es stellte sich heraus, dass auf meinem eigenen Rechner der Werbeblocker gute Arbeit gemacht hatte, ich aber dadurch nicht bemerkte, was dem Leser ohne solchen Werbeblocker zugemutet wurde. Für mich war das auf jeden Fall nicht akzeptabel und ich habe mehrere Tage Arbeit geopfert, um einen besseren Internetdienst zu finden und mit allen Bildern umzuziehen.

Empfehlungen:

Es haben sich nach einigen Versuchen zwei Methoden als empfehlenswert herausgestellt, die jeweils auf eigenen Seiten dieses Kurses vorgestellt werden:

  • Für die Einbindung von Bildern hat sich der Dienst Picasa von Google bewährt.
    Werbung ist hier nicht unangenehm aufgefallen. Es gibt kostenlos 1GB Speicherplatz, darüber hinaus können Speichererweiterungen für sehr faire jährliche Gebühren (z.B. 5 USD für 20GB, Stand Mai 2010) erworben werden.
    Die Vorgehensweise zur Integration von Bildern aus Picasa ist wegen der notwendigen Bearbeitung des HTML-Quellcodes zwar etwas umständlicher als die Verwendung von Bildern aus der WordPress-Mediathek, aber aufgrund der oben genannten Erfahrungen mit verschwindenden Bildern halte ich die kleine Erschwernis mit besserem Ergebnis für akzeptabel.
  • Für die Einbindung von Videos wurde der Dienst YouTube von Google verwendet.
    Auch hier ist Werbung kein Thema, höchstens die am Filmende eingeblendeten Verweise auf verwandte Videos. Es fallen keine Kosten an (Stand Mai 2010).

Für beide Dienste ist Voraussetzung, das ein Google-Benutzerkonto angelegt wurde.
Im Hinblick auf die Diskussion des Datenschutzthemas im Zusammenhang mit Google muss gesagt werden, dass es jedem überlassen bleibt, welche Informationen im Google-Benutzerprofil abgelegt werden. Für das Benutzerkonto ist es vollkommen ausreichend, die eMail-Adresse und ein Passwort anzugeben – mehr ist nicht nötig!

Zurück zur Themenübersicht …

  1. Es gibt noch keine Kommentare.
  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: