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Archive for the ‘Berge’ Category

Frúhling in den Hautes-Alpes

Kategorien:Berge, Naturbeobachtung

Was für ein Dreck!

4. Dezember 2015 1 Kommentar
Kategorien:Mountainbike

Ein magischer Übernachtungsplatz

28. November 2015 1 Kommentar

Besuch von Andreas und Brigitte in St.Apollinaire

4. September 2011 1 Kommentar

Mitte August kamen Andreas und Brigitte für eine Woche zu uns – wir hatten uns schon lange auf diesen ersten Besuch eines Mitglieds der Fischer-Familie gefreut.

Gleich am Ankunftsabend machten wir nach dem Abendessen von unserem Haus aus einen Spaziergang zu dem oberhalb des Dorfes gelegenen Lac St.Apollinaire und wanderten dann auf einem anderen Weg zurück zum Haus. Ich hatte mich allerdings bei der Wahl des Rückwegs leicht geirrt und so waren wir doch etwas länger und steiler unterwegs, als ich eigentlich vorhatte. Letztendlich kamen wir bei Mondschein zu Hause an, aber die Wanderung wurde von den Besuchern offensichtlich genossen und für mich war es der erste Hinweis, dass die Beiden gut zu Fuß und “belastbar” sind.

So verwarfen Renate und ich unsere vorbereiteten Vorschläge mit den leichten “Senioren-Wanderungen” und führten Andreas und Brigitte jeden Tag in eine andere Ecke unserer herrlichen Gegend, um dort ausgiebige Wanderungen mit bis zu 800m Höhenunterschied zu machen. Teilweise kannten wir selbst bisher nur die jeweilige Gegend, aber noch nicht die konkrete Tour, so dass auch für uns die Spannung des Neuen immer gegeben war. Vor oder nach der Tour ergab sich oft noch die Gelegenheit zu “normalen” Besichtigungen (historischer Tanz “Bacchu-Ber” in Briancon, Bauern-Markt und Kirche in Embrun, Abbaye du Boscodon, Spaziergang durch das Dorf St.Apollinaire).

Hier nun ein kleines Tourenbuch mit den Bildern und Filmen dieser Tage:

  • Am ersten Tag machten wir den weitesten Ausflug und fuhren an Briançon vorbei Richtung Col du Lautaret um dann bald eine bemerkenswerte Bergstrasse hinauf auf den Col du Granon (2404m) zu fahren. Kurz unterhalb des Passes begannen wir eine aussichtsreiche Höhenwanderung und genossen die Ausblicke auf die gegenüberliegenden Berge des Nationalparks “Barre des Écrins”.
    Am Nachmittag waren wir dann in Briançon, um dort im Stadtteil Pont de Cervières die Aufführung des historischen Tanzes “Bacchu-Ber” zu erleben. Danach folgte noch ein Rundgang durch die wirklich sehenswerte Altstadt von Briançon. Album anzeigen
  • Der zweite Tag führte in das Tal des Rabioux bei Châteauroux-les-Alpes. Ein schmales Bergsträßchen führte fast bis zur “Cascade de la Pisse” (es gibt viele Wasserfälle dieses schönen Namens hier…), von wo wir weiter hinein wanderten in das Tal. Auf einer Forstrasse ging es vorbei an einer bewirtschafteten Hütte in den Bergwald und dann bald auf einem Steig recht steil hinauf – es war gut, diese anstrengende Strecke wenigstens im schattigen Wald zu gehen! Zwischendurch ein paar Schnaufpausen und dann erreichten wir das weite Hochtal des Vallon du Tissap (ca. 2000m), wo wir die Brotzeit und die Ausblicke genossen. Auf dem Abstieg konnte ich es mir nicht verkneifen, Brigittes bewundernswerte Trittsicherheit im Film zu dokumentieren – siehe unten.
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    Cascade de la Pisse
    Im Vallon Tissap unterwegs
    Bacchu-Ber Briancon 2011
  • Am dritten Tag wurde Brigitte eine Pause gegönnt nach der langen und steilen Bergtour am Vortag. Auf Andreas’ Vorschlag suchten wir (Andreas, Renate und ich) uns einen Gipfel als Ziel, und zwar den Piolit (2464m) – ein schöner Aussichtsberg ganz in der Nähe. Die Anfahrt ging über kleine Landstraßen und dann auf rauher Forststraße zum Ausgangspunkt. Von dort führte der schmale Pfad in angenehmer Steigung mit vielen Serpentinen den Hand hinauf, zuerst im lichten Bergwald, dann durch steile Almweiden, in denen noch viele Bergblumen blühten – erstaunlich für den Hochsommer. Oben am Gipfel konnten wir ganz kurz die Aussicht Panorama anzeigen ganz für uns geniessen und dann kam eine große Wanderer-Gruppe und es war aus mit der Stille – schade! Eigentlich ist es ein großes Plus in den hiesigen Bergen, dass man meist nahezu allein unterwegs ist und die Natur ganz ungestört genießen kann.
    Wieder zu Hause tauschten wir uns mit Brigitte aus, die derweil Spaziergänge im Umfeld des Hauses gemacht hatte, und entspannten alle ein wenig – jeder auf seine Weise. Abends gingen wir dann gemeinsam Essen und später um 22 Uhr genossen wir vom Balkon aus noch ein Feuerwerk, das im Ort Savine-le-Lac unterhalb von uns am See Lac-Serre-Ponçon abgebrannt wurde – mit einem Glas perlender “Clairette de Die” in der Hand ein schöner Abschluss meines Geburtstags! Album anzeigen
  • Am vierten Tag fuhren wir in das benachbarte Tal der Ubaye und dort in ein Seitental mit der ehemaligen Abbaye du Laverq. In diesem sehr stillen Tal wanderten wir in angenehmer Steigung hinauf in ein Hochtal mit den Hochmoor-Seen “Les Eaux Tortes” (ca. 2250m). Dort machten wir auf einem großen Felsen ausgiebig Brotzeit im Schatten eines Baumes und genossen die große alpine Landschaft.
    Leider gibt es von dieser Tour keine Bilder – ich hatte vergessen, den Akku meiner Kamera zu laden 😦
  • Den fünften Tag verbrachten wir auf der anderen Talseite beim Dorf Crots. Im Bergwald oberhalb des Dorfs ging es wieder durch lichten Bergwald, mal mehr, mal weniger steil. Wie allgemein hier in diesen Bergwäldern ergab sich auch aus dem Wald heraus immer wieder ein Ausblick in die Landschaft – ein Vorteil der lichten Waldstruktur. An einem (auch mit Auto über Forststraße erreichbaren) Picknickplatz machten wir eine kleine Pause und beobachteten dabei eine größere Gruppe sonntäglicher Franzosen, die hier im Halbschatten großes Picknick mit vielen(!) Getränken aufgebaut hatten und sich offensichtlich darauf eingerichtet hatten, so den Großteil des Sonntag zu verbringen. Von diesem Platz aus gings wieder in weiten Serpentinen durch den Wald, bis wir endlich ins Freie kamen und auch schon die “Crête du Lauzet” (2350m) erreicht hatten – ein sanfter Höhenrücken mit wunderbarem Ausblick auf das”Embrunais”, d.h. die Landschaft um Embrun sowie in die weiter entfernten hohen Berge.
    Von dieser Tour gibt es nur wenig Bilder – der lange Weg durch den Wald war nicht so spektakulär, wenn auch die Wanderung insgesamt, vor allem die Aussicht von der Crête für alle wieder ein Genuss war.Album anzeigen

Diese Woche mit Andreas und Brigitte ging sehr schnell vorbei, wir verstanden uns bestens und viele Ideen zu Unternehmungen wurden mit der Floskel “beim nächsten Mal” zurückgestellt – wir freuen uns jetzt schon auf dieses “nächste Mal” 🙂

Kategorien:Berge, Gäste, zu Hause

Ein paar Bergtouren im Großglockner-Gebiet

Vergangene Woche waren wir bei guter Wettervorhersage kurz entschlossen aufgebrochen, um im Großglocknergebiet ein paar Bergtouren zu machen. Über die Großglockner-Hochalpenstraße ging es erst durch Wolken hinauf, wobei unser Optimismus gut geprüft wurde… Nach dem Tunnel am Hochtor dann die Erleichterung – Sonne!

Wir fuhren gleich hinab nach Heiligenblut, wo wir uns im Ponholzer-Hof angemeldet hatten. Ein gemütliches Zimmer mit Blick auf den Großglockner und umlaufendem Balkon – mehr brauchen wir nicht! Das Frühstück war dann auch gut und wir konnten es sogar in der Morgensonne draußen genießen – herrlich!

Am Ankunfts-Nachmittag machten wir gleich einen längeren Spaziergang vorbei am Gössnitzfall hinauf zur Bricciuskapelle. Damit waren wir “mental” angekommen.

Der nächste Tag brachte uns vom Gasthaus “Alter Pocher” über dem Zirmsee auf den Hohen Sonnblick. Diese Tour war großartig und im Rückblick bereits das “Sahnestück” der Woche. Wir waren im Aufstieg nahezu allein, freuten uns an den vielen Blumen und am romantischen Zirmsee in der Stein-Einsamkeit. Der Weiterweg zum Hohen Sonnblick ging bei super Wegführung ohne Probleme und auch die Schneefelder waren keinerlei Problem. Das letzte große Schneefeld allerdings “zog sich” etwas – 45 Minuten stapfen! Das Zittelhaus auf dem Gipfel des Hohen Sonnblick ist eine schöne große Hütte, allerdings ist die benachbarte Wetterstation keine Zierde des Gipfels… Von der Terrasse des Zittelhaus genossen wir lange den Rundblick und machten uns dann an den Rückweg. Dafür wählten wir nicht den direkten Abstieg, sondern nahmen wieder die Route über den Zirmsee, weil wir den schönen Weg nochmals genießen wollten.

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Am folgenden Tag machten wir uns vom Glocknerhaus aus auf den Weg zur Salmhütte. Da wir dort noch viel Zeit hatten, gingen wir weiter Richtung Erzherzog-Johann-Hütte (Adlersruhe), bis der Weg uns kurz vor dem Aufschwung zur Scharte zu heikel wurde – da wir ja nicht zum Erzherzog-Johann-Hütte wollten, gab es keinen Grund, uns dort weiter zu mühen. Aber der Weg so nah an den Großglockner heran hat sich sehr gelohnt: großartige hochalpine Landschaft, die sehr stark kontrastiert mit der blumenreichen Almlandschaft auf dem Weg zur Salmhütte. Auf dem Rückweg ballten sich die Wolken und entfernt hörte man Donnergrollen. Schließlich erwischte uns dann im Abstieg von der Stockerscharte tatsächlich noch ein kräftiger Schauer.

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Die nächste Tour ging vom Kaiser-Franz-Josef-Haus über den Gamsgrubenweg und dann weiter über das sommerlich-matschige Wasserfallwinkelkees zur Oberwalder Hütte. Der Gamsgrubenweg beginnt mit sechs(!) Tunneln, für die man ca. 20 Minuten braucht, erst dann ist man wieder auf Dauer im Freien und in der warmen Sonne. Die Tunnel sind von einer “Designerin” mit diversen Multimedia-Ereignissen versehen worden – sehr überflüssig! In der klammen Kälte der Tunnel wird sich kaum einer die Zeit nehmen, die Texte zu lesen.

Der eigentliche Gamsgrubenweg war dann wieder hübsch und die Blicke auf die Großglocknergruppe waren fantastisch. Der breite Weg ging dann über in einen eher Berg-mäßigen Steig und schließlich über bestens markierten Gletscherschliff über das sommerlich-matschige Wasserfallwinkelkees zur Oberwalder Hütte. Die Hütte ist prachtvoll und groß, aber wir hatten unsere reichhaltige Brotzeit dabei und gingen ohne Pause weiter in die Höhe, bis wir bei ca. 3100m an den Rand des Gletschers kamen.
Hier machten wir ausgiebig Mittagspause und genossen die Stille und den unglaublichen Rundblick Panorama ansehen rundum.
Hier vor den Fotos noch ein Filmchen vom Schmelzwasser auf dem  Wasserfallwinkelkees mit schönem Blick auf die Glocknergruppe.

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Für den folgenden Tag war Wetterumschwung angekündigt und wir planten am Nachmittag heimzufahren. Wir verabschiedeten uns in Heiligenblut von der Wirtin und brachen erst mal auf zu einer kleineren Tour, für die das Wetter noch reichen sollte. Vom Sadnighaus wanderten wir über die überaus blumenreichen Almen zum Stellkopf. Von dort freute ich mich, den Hohen Sonnblick zu sehen, den wir an unserer ersten Tour so schön erlebten. Ausgiebigen Gipfelaufenthalt gab es aber nicht, denn die dunklen Wolken zogen bereits über die Glocknergruppe herauf und wir machten uns zügig auf den Abstieg, um bei der drohenden Gewittergefahr aus dem exponierten hohen Gelände herauszukommen. Kurz vor dem Sadnighaus erwischte uns ein Schauer, aber an der Hütte angekommen war es schon wieder trocken und wir konnten ein sehr angenehmes Essen auf der Terrasse genießen 🙂

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Fazit:

Wir hatten uns noch länger gutes Wetter erhofft, aber was soll’s – die paar Tage waren voll schöner Eindrücke, was will man mehr!

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Tolle Website für Alpen-Panoramas entdeckt

Wir haben gestern zufällig eine sehr schöne Website “alpen-panoramen.de” entdeckt, auf der man Panoramas hochladen kann und dann einzelne Punkte des Panorama beschriften kann. Bei Anschauen der Panoramas kann man dann durch das Bild wunderbar durchscrollen oder dies auch mit einem Viewer automatisch ablaufen lassen.

Beim Stöbern in den bereits vorhandenen Panoramas habe ich bereits fantastische Bilder entdeckt – es sind wirklich gute und begeisterte Fotografen in der Community! Es gibt daneben noch eine “Schwester”-Website panorama-photo.net, die Panoramen außerhalb der Alpen “beherbergt” – ebenfalls mit wunderbaren Bildern.

Und ein erstes eigenes Panorama habe ich auch schon hochgeladen: Glocknerpanorma oberhalb der Oberwalder Hütte.

Kategorien:Berge, Bildbearbeitung

Zurück aus dem Allgäu

Nach 5 Tagen im Allgau sind wir wieder zu Hause. Wir waren in Hinang bei Sonthofen untergekommen und haben von dort aus jeden Tag eine Schneeschuhtour unternommen. Herrliches Wetter, sofern wir über die Nebeldecke kamen – das war an den ersten Tagen fast nicht möglich… Ist aber wirklich eine tolle Gegend mit unendlich vielen Möglichkeiten für Schneeschuh-Wanderungen.

Unsere Touren:

  • Wertacher Hörnle
  • Sonnenköpfe (oberhalb Hinang)
  • Heidenkopf und Girenkopf von Balderschwang aus
  • Willersalpe und weiter zum Zirleseck (von Hinterstein aus)
  • Zur Schwarzwasserhütte und auf den Hehlekopf im Kleinwalsertal
  • Grosser Ochsenkopf von Gunzesried aus
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