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Archive for the ‘Ausrüstung’ Category

Schneeschuh-Ersatz ist bereits unterwegs

Ich hatte die gebrochenen Schneeschuhe (siehe MSR Lightning Ascent – schon wieder ein Materialbruch im Rahmen!) am 23.3. zur Post gebracht, lt. Online-Verfolgung wurden sie am 25.3. ausgeliefert – keine schlechte Laufzeit.

Heute erhielt ich Nachricht vom französischen Distributor, dass sie bereits gestern, am 28.3. die Ersatzschneeschuhe abgeschickt haben – auch super schnell, denn das Wochenende ist dazwischen.

Also – ich erwarte jetzt gespannt den Briefträger und freue mich auf baldige weitere Touren. Am Sonntag hat es hier kräftig geregnet und in den Höhen ist Neuschnee gefallen – da dürften noch ein paar schöne Touren drin sein.

Abgesehen vom Material-Ärger mit den Schneeschuhen an sich bin ich mit dem Service des deutschen Distributors (www.OutdoorEquipment.de | office@OutdoorEquipment.de) sowie des französischen (p.l.diffusion@wanadoo.fr | www.pl-diffusion.fr) sehr zufrieden.

MSR Bruch – schnelle Reaktion vom deutschen Distributor

Heute hatte ich bereits regen eMail-Verkehr mit dem deutschen Distributor von MSR, der mir die Adresse des französischen Distributors gab:

P.L. Diffusion S.A.
Eric Lafuma
Le Village,
26210 Moras En Valloire
p.l.diffusion@wanadoo.fr
www.pl-diffusion.fr

Er hatte selbst dort meinen Garantiefall bereits angekündigt. Über diese schnelle Reaktion kann ich nun wirklich nicht meckern und so bin ich nun optimistisch, dass der Fall auch von den Franzosen schnell geregelt wird und wir bald wieder unterwegs sein können. Morgen werde ich die Schneeschuhe einpacken und zur Post bringen. Wahrscheinlich ist “LaPoste” nun das langsamste Glied der Kette…

MSR Lightning Ascent – schon wieder ein Materialbruch im Rahmen!

Es ist frustrierend – vor einem Jahr wurde mein Paar MSR Lightning Ascend wegen Materialbruch repariert (als Garantiefall immerhin) und nun ist das Paar von Renate dran:

Nach 3 Stunden Aufstieg in absoluter Einsamkeit schnallen wir ab, um Pause zu machen und etwas zu essen. Da hält mir Renate ihren rechten Schneeschuh und meint nur trocken “hab ich doch gerade schon gefühlt, dass da was nicht stimmt”: Die Bindungshalterung war am Rahmen gebrochen, genauso wie bei meinen beiden Schneeschuhen vor einem Jahr (siehe MSR Lightning Ascend – der nächste Bruch).

Alle im folgenden gezeigten Bilder sind hochauflösend (2560*1920) – durch Klick aufs Bild kann sich der interessierte Leser das Bild in Originalauflösung ansehen und die Bruchstelle genauestens betrachten…

Hier zwei sofort vor Ort geschossene Beweis-Bilder, auf dem rechten mit dem traumhaften Panorama dieser Tour.

Und nun eine Reihe zu Hause aufgenommener Detail-Bilder. Ich hatte als “gebranntes Kind” gleich auch Renates linken Schneeschuh geprüft – siehe da, Haarrisse auf beiden Seiten an derselben Stelle, die am rechten Schuh gerade gebrochen ist. Und am rechten Schuh ist auf der (noch) nicht gebrochenen Seite auch ein Haarriss – schöne Grüße an die MSR-Produktentwicklung!!

Rechter Schneeschuh:

die Bruchstelle notdürftig repariert mit einem Gurt der Haarriss auf der (noch) nicht gebrochenen Seite

Linker Schneeschuh:

linker Schneeschuh - Haariss Nr.1 linker Schneeschuh - Haariss Nr.2

Interessant ist, dass Renate dieses Paar Schneeschuhe vor 5 Jahren neu(!) als Garantieaustausch bekommen hatte. Meine Schneeschuhe waren übrigens ca. 6 Jahre alt, als im vergangenen Frühjahr der Rahmenbruch auftrat – ist doch konsequent, oder? Man kann sich das offensichtlich im Kalender vormerken: ab dem fünften Jahr auf Haarrisse prüfen und ggfs. einschicken, bevor auf der Tour der Rahmen bricht.

Eine wunderbare Situation hatten wir jetzt – im frühlingshaften Tiefschnee mit defektem Gerät ca. 2 1/2 Stunden Abstieg in Aussicht. Nun bewährte sich, dass ich immer irgendwelche Bänder und Gurte im Rucksack rumtrage (Zitat Renate: “Räum doch endlich mal Deinen Rucksack auf – was schleppst Du denn alles rum?”). Nun konnte ich wenigstens eine Notreparatur vornehmen und Renate konnte den Abstieg ohne Probleme machen.

Wir sind allerdings zusehends frustriert und enttäuscht von diesen Schneeschuhen. Zwar sind sie vom Konzept her hervorragend und für unsere Touren im alpinen anspruchsvollen Gelände sehr gut geeignet, aber die Zuverlässigkeit lässt zu wünschen übrig: Ich kann mich an fast keine Saison erinnern, in der nicht an irgendeinem unserer Schneeschuhe ein Defekt aufgetreten ist: entweder ein Bruch in der Bindungs-Platte, ausgehend von der Niete, mit der die Schuh-Hülle befestigt ist. Oder eben ein Bruch an der Bindungshalterung des Rahmens. Von den Rissen in der Plane nicht zu reden, dieses Problem  ist wohl in den neueren Modellen ohne Quersteg unter der Ferse besser geworden.

Da wir mittlerweile nach Frankreich umgezogen sind, habe ich nun auch noch die Aufgabe herauszufinden, wie ich mit MSR in Kontakt trete und wer die Reparatur und den Garantieantrag für mich macht. Großer Ärger über das alles – die Saison ist bei weitem noch nicht zu Ende, sondern im Gegenteil die schönsten Touren bei strahlender Sonne mit länger werdenden Tagen stehen eigentlich noch bevor. Und wir sind mal wieder mit nicht funktionierenden Schneeschuhen gestraft – Mist!

Wetterleuchten fotografiert

18. Juli 2010 1 Kommentar

Am 14.7.2010 gegen 22:30 beobachteten wir lange ein spektakuläres Wetterleuchten nördlich von uns, im Raum München.

Ich versuchte, mit meiner Kamera (Panasonic Lumix ZX1) ein paar Fotos zu machen, hatte aber natürlich keine Chance – soo schnell bin weder ich noch die Kamera beim Auslösen (obwohl die Kamera wirklich schnell ist!).

Dann kam ich auf die Idee, das Spektakel zu filmen – die Kamera macht Videos mit voller HD-Auflösung 1280*720. Der Film gelang wie erwartet, ist aber als Film nicht so interessant – der eingefangene Blitz ist schnell vorbei. Am nächsten Tag habe ich dann die Filme mit dem Programm AVS VideoConverter in Einzelbilder konvertiert und aus den Tausenden (!!) von Bildern dann aus den Picasa-Thumbnails die schönsten Blitze ausgewählt.

Album anzeigenAlbum anzeigen

(Ein Klick auf die Bilder öffnet das Album mit der ganzen Serie.)

MSR Lightning Ascend – der nächste Bruch

9. April 2010 2 Kommentare

Fast habe ich ja damit gerechnet – aber erstmal ein Rückblick:

Vor ein paar Wochen war mir am rechten Schneeschuh die Bindungsaufhängung gebrochen (siehe auch „Schneeschuhe“). Daraufhin habe ich das komplette Paar Schneeschuhe bei Bergzeit abgegeben, die es zu MSR eingeschickt haben. Etwa zwei Wochen später bekam ich die Schneeschuhe zurück: der gebrochene rechte mit neuem Rahmen, neuer durchgehende Decke entsprechend der letzten Modelländerung und alter Bindung. Der linke (ohne Bruchschaden) hatte auch eine neue durchgehende Decke bekommen, wofür noch der Quersteg unter der Ferse abgetragen wurde (es waren Schneeschuhe der ersten Generation, bei der die Decke unter der Ferse unterbrochen war durch den gezackten Quersteg). So hatte ich nun einen zu 70% neuen Schuh (keine 100% wg. alter Bindung) und einen zu 30% erneuerten (mit der neuen Decke), was bei Renate zu lästerhaften Bemerkungen über das ungleiche Aussehen aufgrund der Lack-Abnutzung führte:

Soweit die Vorgeschichte.

Vorgestern waren wir nun bei Lermoos an der Bleispitze auf einer super Frühlings-Tour in absoluter Einsamkeit abgesehen von 10 Gämsen und zwei Schneehühnern.
Dann passierte es: fünf Minuten bevor wir am Nachmittag wieder am “Abschnallplatz” ankamen, brach mir die Bindungsaufhängung am linken Schneeschuh! Ich war eigentlich kaum überrascht und nur froh, dass es wieder zu so günstigem Zeitpunkt und nicht irgendwo in der Einsamkeit passierte.
Hier Detailbilder vom Bruch und vom bereits sichtbaren Riss auf der anderen Bindungsseite (die Bilder sind hochauflösend – Interessierte Leser mögen auf die Links zum Original gehen und reinzoomen):

Fazit:

Die Lightning Ascend -Schwächen haben irgendwie konsequente Eigenschaften – erst rechts, dann links. Ob der MSR-Repairservice den noch nicht gebrochenen Schuh auf Materialrisse untersucht hat? Wohl nicht – sonst hätte er sich den Umbau mit Abflexen des Stegs sparen und gleich auch den Austausch durchführen können.
Nun – ich bringe das komplette Paar wieder zu Bergzeit zum Einschicken – die Saison ist eh’ gelaufen, uns ist nun mehr nach Frühling im Garten.

Schneeschuhe

13. März 2010 5 Kommentare

Wir benutzen seit vielen Jahren Schneeschuhe und sind begeistert von diesem Sport. Wir machen in jeder Saison 25-30 Touren, vorwiegend in den bayerischen und österreichischen Alpen. Wir folgen dabei oft den einfachen und mittelschweren Tourenvorschlägen aus der Skitouren-Literatur und machen dabei im Aufstieg oft ca. 1000 Höhenmeter in etwa 3 Stunden. Die üblichen Schneeschuh-Touren aus den spezialisierten Führern sind im allgemeinen zu kurz mit zu wenig Höhenmetern und haben für uns daher wenig Reiz.

Lesachtal, Osttirol

Im Laufe der Zeit haben wir mit zunehmender Erfahrung mehrere Schneeschuh-Modelle benutzt, über die ich in diesem Artikel berichten will.
(Einen Überblick über die aktuell angebotenen Modelle findet man übrigens hier, beim Händler meines Vertrauens.)

Historie:

Zuerst verwendeten wir von TUBBS ein Modell, das keine frei schwingende Achse hat, sondern eine Art Band, an dem die Bindung befestigt ist. Eigentlich eine stabile und günstige Lösung, die aber den Nachteil hat, dass man durch das hoch-schwingende Heck des Schneeschuhs sich Schnee an den Hintern wirft und eine nasse Hose bekommt – lästig.

Anschließend benutzten wir von TUBBS ein Modell mit frei schwingender Stahl-Achse – schon eine deutliche Verbesserung und wir haben viele Touren damit gemacht. Allerdings waren wir im anspruchsvolleren alpinen Gelände nicht so zufrieden – weder mit dem “Grip” der Harscheisen noch mit der Stand-Stabilität bei Querungen. Dazu kam das Problem, dass die Bindung am Ende der Tour kaum zu öffnen war, wenn die Riemen und Verschlüsse vereist und auch die Finger kalt sind.

Aktuell:

Seit 2004 haben wir vom Hersteller “MSR” das Modell “Lightning Ascent”, dessen Konstruktion uns sehr überzeugt hat: Der ganze Rahmen des Schneeschuhs ist als Harscheisen konstruiert und man hat einen wirklich unglaublichen “Grip”. Die frei schwingende Achse der Bindung sieht auf ersten Blick etwas anfällig aus, hat uns aber nie im Stich gelassen. Die Steighilfe hat sich bei steilen Aufstiegen auch schon oft bewährt. Dazu kommt die geniale Bindung, die das Ein- und Aussteigen sehr leicht macht, selbst wenn alles vereist ist.

Soweit so gut – eigentlich sind wir sehr zufrieden mit diesen Schneeschuhen und kennen derzeit keine gute Alternative für unseren intensiven Einsatz im alpinen Gelände.

Aber:
In den letzten Jahren haben wir – leider! – immer wieder Material-Brüche erleben müssen. Zum einen hat sich die Deckplane an der Ferse durchgetreten, verursacht durch hohen punktuellen Druck, der unvermeidbar auftritt, wenn sich Schneestollen an der Ferse bilden. Viel schlimmer aber waren die Defekte der Bindung, bei denen die Nieten zur Bodenplatte gebrochen und/oder die Metallplatte der Bindung selbst durchgebrochen war. Zuletzt ist es sogar passiert, dass am Schneeschuh-Rahmen die Aufhängung gebrochen ist, an der die Bindungsachse befestigt ist. Merke: die Achse selbst ist noch nie gebrochen!

Alle Defekte wurden bisher kostenlos ausgetauscht oder repariert und vom Händler “Bergzeit” erhielt ich für die Zeit der Reklamation kostenlos ein Paar desselben Schneeschuh-Typs geliehen.

Was mir zu denken gibt ist die Tatsache, dass wir bisher noch Glück hatten mit diesen Defekten, weil sie immer auftraten kurz bevor wir am Ende der Tour waren. Dadurch war es bisher nur (na ja…) nötig, sich jeweils für ca. 45 Minuten zu Fuß durch den Schnee zu kämpfen. Ich mag gar nicht daran denken, wenn ein solcher Bruch der Bindung in der Einsamkeit des Tourengeländes auftritt – meines Erachtens kann daraus ein Fall für die Bergrettung werden!

Fazit:

Der “Lightning Ascent” ist nach wie vor das beste Modell für unsere Touren, aber mein Vertrauen in das Material ist stark erschüttert und ich muss mir leider angewöhnen, die Schneeschuhe vor bzw. nach jeder Tour auf Anzeichen technischer Mängel zu überprüfen, um einen Ausfall in der Einsamkeit zu vermeiden – sehr ärgerlich! Ich hoffe sehr, dass der Hersteller sich entschließt, die an sich sehr gute Konstruktion im Hinblick auf größere Robustheit zu überarbeiten.

Kameras

Ich benutze seit mehreren Jahren auf Urlaubsreisen eine Minolta Dimage Z1, die mich mit ihrem grossen Zoom-Bereich bisher sehr zufrieden gemacht hat.

Einige Schwächen hat sie allerdings, die mich vor allem auf der Reise in den Oman genervt haben:

  • Die Fokussierung versagt bei schwach Strukturierten Motiven – das kam in der Wüste leider häufig vor.
  • Beim Aufnehmen von Video-Sequenzen mit Ton stört das permanente Klappergeräusch des Autofokus.

Als kleine oft-dabei-Kamera verwendeten wir seit zwei Jahren eine Panasonic Lumix DMC-TZ3 und waren sehr zufrieden damit. Leider war die Kamera auf der Reise in den Oman dem Sand in der Wüste Wahiba nicht gewachsen – sie machte „merkwürdige“ Geräusche und schliesslich fuhr das Objektiv nicht mehr aus. Die Analyse durch den Panasonic-Techniker ergab, dass das komplette Objektiv-Modul auszutauschen wäre – für 215€!

Darum entschieden wir uns zum Kauf einer neuen Kamera dieser Grössen-Ordnung. Die Wahl viel wieder auf Panasonic Lumix, weil wir einfach mit der optischen Qualität und auch mit der Bedienerführung der Software bisher so zufrieden waren. Nun sind wir seit kurzem glückliche Besitzer einer Panasonic Lumix DMC-ZX1 – die bisherigen Tests haben uns sehr zufrieden gestellt.