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Niedrigwasser (-43,9m) Lac de Serre-Ponçon

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Kategorien:Naturbeobachtung

Datensicherung von Photos auf Reisen

Auf unserer Reise nach Bhutan im Frühjahr 2017 waren wir mit 2 Kameras und einem Mobiltelefon unterwegs und bei der Vorbereitung machte ich mir erstmals Gedanken darüber, wie ich mich vor Datenverlust der Photos schützen könnte. Mir war das Thema schon lange bewusst, da mir auf der Reise in den Oman ein Chip zerstört wurde.

Nach einigem Suchen fand ich zwei kleine und leichte Geräte, mit denen ich die tägliche Datensicherung durchführen konnte:

  1. Ein kleiner OTG-Adapter und Kartenleser, mit dem ich sowohl USB-Geräte als auch übliche Speicherkarten an mein Android-Telefon anschließen kann. (Leider kann man nicht zwischen dem angeschlossenen USB-Gerät und einer Speicherkarte kopieren.)
  2. Ein SSD-Speicher mit 240GB Kapazität. Als SSD-Speicher ohne bewegliche Teile ist dieses Gerät m.E. ideal zur Datensicherung auf Reisen.

Die abendliche Datensicherung lief dann für jede Kamera in jeweils mehreren Schritten ab:

  1. Speicherkarte der Kamera via OTG-Adapter ans Handy anschließen.
  2. Die zu sichernden Dateien von der Speicherkarte auf einen temporären Ordner im Handy kopieren.
  3. Dieselben Daten innerhalb der Speicherkarte in einen anderen Ordner (z.B. „gesicherte Files“) verschieben. Damit sind bei der nächsten Sicherung die neuen, noch nicht gesicherten Daten ohne Weiteres im Standard-Ordner der Kamera zu finden, eine unnötige Mehrfachsicherung ist ausgeschlossen.
  4. Speicherkarte via Android auswerfen.
  5. SSD-Speicher via OTG-Adapter ans Handy anschließen.
  6. Die gerade in den temporären Ordner des Handy kopierten Dateien auf die SSD verschieben.
  7. SSD via Android auswerfen.

Das scheint auf den ersten Blick etwas kompliziert, ist aber im Ablauf einfach und war mir eine tägliche, beruhigende Routine. Auch unsere mitreisende Freundin hat mir gerne alle paar Tage mal ihren Speicherchip zur Sicherung anvertraut.

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Stromversorgung mit Solarpanel auf Trekkingreise

Zuletzt habe ich Anfang 2010 von meiner Ausrüstung zur mobilen Stromversorgung berichtet. Die dort beschriebene Ausstattung mit einem 5W-Solarpanel habe ich danach nicht oft benutzt, richtig ernsthaft auf Reisen erst wieder Ende 2014 auf einer Reise in Äthiopien. Dort habe ich dann die Erfahrung machen müssen, daß das 5W-Solarpanel bei wechselnder Bewölkung nicht genug Strom lieferte, um mein GPS-Gerät (Twonav Evadeo) zu versorgen, geschweige denn es unterwegs aufzuladen. In den Lagerplätzen war das GPS dann zwar abgeschaltet und wäre eher aufzuladen gewesen, aber aufgrund des tiefen Sonnenstands am späten Nachmittag hat da dann die Stromausbeute des Solarpanels auch nicht weit gereicht. Nun denn – auf dieser Reise konnte ich mich so einigermaßen durchmogeln, da die Trekking-Etappen fern aller Stromversorgung jeweils nur 4 Tage dauerten.

Für Frühjahr 2017 planten wir dann eine 11-tägige Trekkingtour nach Bhutan, und dafür musste ich mir dann etwas leistungsfähigeres beschaffen. Im folgenden beschreibe ich die einzelnen Komponenten, die mich auf der Reise 100% zufriedengestellt haben.

  1. Als Solarpanel habe ich mir ein POWERILLEX 21W Solarladegerät mit 2 USB besorgt. Es ist ausgesprochen robust, u.a. Dank der Beschichtung mit ETFE, passt zusammengefaltet problemlos im Rucksack ins Fach an der Rückseite, lässt sich mit Karabinern einfach außen am Rucksack befestigen (siehe hier oder hier) oder am Lager einfach am Boden auslegen oder aufstellen. Mit seinen 21W maximaler Ausgangsleistung ist es deutlich stärker als mein altes 5W-Panel, darüber hinaus liefert es auch bei schlechter Beleuchtung noch Strom. Dieses Foto zeigt das Panel hinter dem Fenster der Zeltapsis bei Schneeschauer – und es hat noch gearbeitet!
    Falls während manchen Etappen ein Endgerät bereits tagsüber neuen Strom brauchte, konnte ich dieses zweite Gerät sofort über die zweite USB-Buchse an das Solarpanel anschließen – einfach genial!
  2. Mit dem Solarpanel habe ich unterwegs einen Akku „EasyAcc 9000mAh“ geladen. Dieses robuste Powerpack (gibt es auch unter anderem Markennamen) besitze ich schon mehrere Jahre. Es ist zwar nicht ganz leicht, aber trotzdem dauernder Begleiter in meinem Rucksack, um GPS-Gerät oder Photoapparat oder Handy auf Wanderungen versorgen zu können. Vor allem das GPS hat im Winter gerne mal etwas Nachhilfe gebraucht. Das Powerpack hat extrem niedrigen Kapazitätsverlust bei Nichtgebrauch und hat mich noch nie enttäuscht.
  3. Abends und über Nacht habe ich dann die Endgeräte zum Aufladen an das Powerpack angeschlossen.

Mit dieser Vorgehensweise hatte ich während der ganzen Reise ausreichend Strom für meine Geräte. Die an manchen Tagen verfügbaren Möglichkeiten der Stromversorgung aus dem lokalen 220V-Netz habe ich nie in Anspruch nehmen müssen.  Ein Reserve-Powerpack (konventionelle, weniger robuste Bauweise, aber mit 20000mAh), das ich vollgeladen im Gepäck dabei hatte, musste ich nie für mich selbst benutzen. Allerdings konnte ich Mitreisenden damit helfen 🙂

Übrigens: ich rate stark ab von der Verwendung von Powerpacks mit integriertem Solarpanel. Im Prinzip sicher ein gute Idee, aber die kleinen Solarflächen bieten nie und nimmer ausreichend Strom, um das Ding bei schlechter Beleuchtung in angemessener Zeit wieder zu laden! Ich habe gerade an einem beliebigen Beispiel nach der Ausgangsleistung gesucht: 1,8W – dass ich nicht lache…

Erfahrungen mit Schneeschuhen MSR Revo Ascent

Nach vielen Jahren der Erfahrungen mit Schneeschuhen „MSR Lightning Ascent“ (siehe meine Berichte dazu) haben wir 2013 auf Anraten des Distributors auf das Modell „MSR Revo Ascent“ gewechselt.

Erster Einduck:
Die Schneeschuhe sind zwar deutlich lauter, vor allem bei hartem Schnee. Aber man gewöhnt sich dran und nur bei verharschtem Schnee empfinden wir es noch als lästig. Ansonsten bewähren sich die Schneeschuhe nun schon lange sehr gut auf unseren vielen Touren.
Die Traktion ist vergleichbar mit Lightning Ascent, die Konstruktion ist aber deutlich robuster.
Wir haben so gut wie keine Probleme mehr mit Stollenbildung, und wenn doch mal unter den Stiefelabsatz sich ein Klumpen sammelt, ist der mit einer kurzen Kippbewegung (schnell den gehobenen Fuß vorkippen und damit das Schneeschuh-Heck hochschleudern) während des Laufens wieder abgeschleudert. Sehr selten muss ich mit dem Stock mal dranklopfen, um den Schnee loszuwerden. Insgesamt – wie gesagt – sind Stollen kaum noch ein Thema.

Den Modellwechsel bedauern wir nicht, grundsätzlich ist die robustere Konstruktion eine Verbesserung.

Aber leider hatten wir auch mit den MSR Revo Ascent schon wieder Schäden in den vergangenen Jahren:

Zum einen ist die Bindung dieselbe wie beim Lightning Ascent, d.h. die Nieten arbeiten sich im Laufe der Zeit auch durch, vor allem wenn man häufig auf hartem Schnee unterwegs ist, der entsprechend Abrieb verursacht. Ich habe die betroffene Niete dann jeweils mit einer Schraube repariert und erst wenn auch die zweite Niete sich verabschiedete, hab ich das Ding reklamiert und bekam ein Paar Bindungen als Ersatz. Insgesamt passierte das Bei meinen beiden Schneeschuhen einmal (Winter 2016/17) und bei meiner Frau noch gar nicht. Auf den Bildern ist außerdem sichtbar, dass die Frontalzacken der Bindung auch nicht ewig halten – am in Biegerichtung absplitternden Lack ist zu erkennen, wo die Sollbruchstelle ist.

Ein weiteres „originelles“ Schadensbild ist der beginnende Rahmenbruch vorn, vermutlich ausgelöst durch viele und lange Touren im Tiefschnee, bei denen ich die Spur gelegt habe. Bei den Schneeschuhen meiner Frau, die quasi nie die Spur macht, ist das Problem nicht aufgetreten. Beim Spuren im Tiefschnee ist die Front des Schneeschuhs einerseits beim Einsinken aufwärts belastet und anschließend beim Heben des Fußes mit Zug vorwärts durch den tiefen Schnee wiederum abwärts belastet. Das zeigte sich dann so:

Und nach einer – zugegeben – krassen Tour im Februar 2017 erlebte meine Frau an beiden Schneeschuhen einen kompletten Bruch einer Strebe des unteren Rahmens – whow! Ursache war wohl der Aufstieg auf einen Paß mit einer Passage über 30° Steigung, die wir traversieren mussten auf sehr harter, schräger Unterlage. Die Schneeschuhe hatten also eine ziemlich extreme Drehbelastung auszuhalten – keine alltägliche Situation. Das Ergebnis sah dann so aus – die MSR-Materialforschung wird ihre Freude daran gehabt haben:

Und nun die gute Nachricht:
Die aktuelle Saison 2017/2018 haben wir (Mitte Dezember bis heute, 6.3.2018) Touren mit kumuliert 15500 Höhenmetern gemacht – ohne den geringsten Schaden :-)) Die Saison ist noch nicht vorbei und damit’s weiter so hält, wollen wir auf Holz klopfen – nock nock nock…

 

Update zu MSR Schneeschuhen Lightning Ascent

Seit langer Zeit habe ich nicht mehr von meinen Erfahrungen mit den Schneeschuhen berichtet, obwohl es viel zu erzählen gibt. So will ich nun endlich eine Aktualisierung schreiben:

In 2013 musste ich wieder einmal unsere MSR Lightning Ascent reklamieren, diesmal mit neuem Schadensmuster, es hatte sich die Plane der Tragefläche durchgetreten. Das Problem trat auf bei Schnee, der zur Stollenbildung neigt – die Stollen unter dem Stiefel-Absatz drückten von oben auf die Plane, die sich deswegen an der Metallstrebe durchtrat. Auf der Oberseite der Plane löste sich dadurch bald auch noch die Absatzverstärkung auf, was erst recht zu verstärkter Stollenbildung führte – ein Teufelskreis. Hier ein paar Bilder:

Das Schärfste an diesen zwei Paar Schneeschuhen war allerdings, dass die Aufhängung der Tragefläche dabei war, sich durch den Rahmen durchzuarbeiten – ich dachte, ich seh‘ nicht recht:

Nun gut – alles an PL Diffusion eingeschickt und von dort erhielt ich den Tipp, ob ich nicht mal das Modell MSR Revo Ascent probieren wolle. Dieses Modell hat statt der Plane eine Kunststoffplatte als Tragefläche. Ich ließ mich darauf ein und erhielt also im kostenlosen Austausch zwei Paar Schneeschuhe dieses Typs. Von unseren Erfahrungen mit diesem Modell berichte ich in gesonderten Beiträgen.

 

Reisebericht über Bhutan

Im Frühjahr 2017 haben wir eine Trekkingreise in Bhutan gemacht, von der wir wieder einen bebilderten Reisebericht erstellt und nun veröffentlicht haben.

Damit das Lesevergnügen angenehm portioniert werden kann, ist der Bericht in mehrere Abschnitte aufgeteilt:

1. Paro und Umgebung (Drukgyel Dzong, Tigernest und Kyichu Lhakhang)
2. Trek nach Thangthanka und Chomalhari-Basecamp
3. Trek nach Lingshi
4. Trek nach Chebisa und über Gobu La, Jhari La und Sinche La nach Limithang
5. Trek nach Laya, Abstieg und Jeep-Fahrt nach Gaza
6. Punakha und Thimpu
7. Bhuddhistisches Neujahrsfest in Kathmandu, Résumée

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

 

Kategorien:Reisen

Links in Reiseberichten korrigiert

Oops – ich habe festgestellt, dass meine Links auf die Fotos bei Google nicht mehr funktionierten, weil (vermutlich schon vor einiger Zeit) Google intern was geändert hat…

Nun habe ich (hoffentlich) alles korrigiert und alle Bilder zu den Reiseberichten sind wieder sichtbar und ich hoffe, es macht wieder mehr Spaß, darin zu stöbern 🙂

Falls doch noch ein Fehler entdeckt wird, bitte ich um einen kurzen Hinweis – vielen Dank!

Kategorien:Redaktionelles