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Unser Reit-Einstieg

Begonnen hat alles bei unserem Treck im sibirischen Altai-Gebirge im Sommer 2006. Dort war parallel zu uns eine Reisegruppe unterwegs, die diese Route zu Pferd zurücklegte. Uns gefiel diese Art zu reisen auf Anhieb, nicht nur unter dem Aspekt “da bekommen nur die Pferde nasse Füße…”. So langsam wuchs danach bei uns der Wunsch, Reiten zu lernen um dann auf diese Weise Landschaften zu bereisen, die zum Fuß-Trekking nicht einladen.

Bis zum tatsächlichen Reitbeginn dauerte es dann noch eine ganze Weile – wir hatten ja keinerlei Übersicht über das Angebot an Unterricht und auch die Arbeit schränkte uns zeitlich noch zu sehr ein, um uns intensiver um das Thema zu kümmern. Dies wurde ab Mitte 2008 besser und wir hörten uns auf den Reithöfen in den umliegenden Dörfern um.

Schließlich kam uns Ende 2009 ein Kurs der Volkshochschule Miesbach “Sanfter Reiteinstieg für Erwachsene” wie gerufen! Es handelte sich hier um einen Kurs von 4*90 Minuten, der von Susanne Fuß, Reiterhof Aschbach, durchgeführt wurde. Gleich bei der zweiten Kurseinheit begrüßte Susi Fuß uns mit einem blauen Auge und Schrammen im Gesicht, vor sich Ausgaben aller lokalen Zeitungen, jeweils mit Artikeln zu dem selben Thema: Helikopter rettet Pferd aus dem Schlammloch. Wir waren leicht geschockt und ließen uns von Susi alle Details dieses Abenteuers genau erzählen, bietet es doch guten Einblick in das Pferdeverhalten und auch auf die Risiken dieses Hobbies. Auf jeden Fall war alles glimpflich abgelaufen und vor allem Susi war nicht ernsthaft verletzt – so ging also der Kurs weiter. Sie brachte uns schnell die Pferde und das Reiten näher und wir fassten bald Vertrauen zu den Pferden. Nach den vier Kurseinheiten war für uns klar, dass wir dabei bleiben um unser Ziel, mit Pferden zu reisen, bald umzusetzen.

In den anschließenden Wochen waren wir teilweise zweimal je Woche zum Unterricht in Aschbach. Zu Beginn ritten wir an der Longe, waren aber bald sicher genug, um uns frei auf dem Reitplatz zu bewegen. Die Gangarten Schritt und (leichter) Trab wurden uns mehr und mehr vertraut, und auch der Galopp wurde mal probiert, aber daran muss später noch mehr geübt werden. Zwei kleine Ausritte ins Gelände, bei denen Susi uns zu Fuß begleitete, lockerten das Programm auf und brachten zusätzliche Erfahrung über das Verhalten der Pferde im hügeligen Gelände.

Der einbrechende Winter sorgte leider dafür, dass der Reitplatz nicht mehr nutzbar war und wir mussten im Schutz des Rundzeltes trainieren. Dies war insofern eine Einschränkung, als wir aufgrund des geringen Platzangebots immer hintereinander her reiten mussten. Dies war für den hinten Reitenden leider weniger lehrreich, weil sein Pferd einfach hinterherlief.

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Nach und nach empfanden wir die Einschränkungen des kleinen Rundzeltes sowie die eine oder andere Eigenheit unserer Schulpferde zunehmend als lästig und darüber hinaus wurde uns auch die regelmäßige Fahrt nach Aschbach zu lang. So beschlossen wir, dem Reiterhof Aschbach Adieu zu sagen und fanden einen neuen Platz zum Lernen auf dem Weberhof in Holzkirchen.

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